WhatsApp Benutzername für Unternehmen: Die neue Funktion erklärt
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2026 führt WhatsApp schrittweise den WhatsApp Benutzernamen ein: einen frei wählbaren Namen, den Nutzer künftig anstelle ihrer Telefonnummer anzeigen können. Für Unternehmen, die WhatsApp Business nutzen, ist das mehr als eine rein visuelle Neuerung – sie betrifft, wie Kunden technisch identifiziert und erreicht werden.
Das Wichtigste in Kürze
WhatsApp führt seit Anfang 2026 schrittweise optionale Nutzernamen ein für Nutzer
Endkunden und Unternehmen können ihre Telefonnummer zukünftig verbergen und gegen einen einzigartigen Nutzernamen tauschen.
Für die Kommunikation mit diesen Nutzern ersetzt eine neue technische Kennung, die Business-Scoped User ID (BSUID), die Telefonnummer als Identifikator in WhatsApp Business.
Lesezeit: 6 Minuten
Was ist ein WhatsApp Benutzername?
Ein WhatsApp Benutzername ist ein frei wählbarer Name, den WhatsApp-Nutzer ab 2026 anstelle ihrer Telefonnummer anzeigen können. Wer ihn aktiviert, bleibt für Unternehmen und private Kontakte über diesen Namen erreichbar, ohne die eigene Mobilnummer offenzulegen – die Einführung erfolgt schrittweise und optional.
Bislang war die Telefonnummer bei WhatsApp die zentrale Identität: Wer schreiben wollte, brauchte die Nummer der Gegenseite – und in Gruppen konnte jedes Mitglied die Nummern aller anderen sehen.
Die Einführung erfolgt schrittweise und wird von Meta gesteuert, sodass die Verfügbarkeit je nach Unternehmen und Region variieren wird.
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Warum führt WhatsApp jetzt Nutzernamen ein?
WhatsApp führt Nutzernamen ein, um Endnutzer besser vor Spam, unerwünschten Kontaktversuchen und Identitätsdiebstahl zu schützen, indem die Telefonnummer nicht mehr zwingend sichtbar sein muss. Andere Messenger wie Signal oder Telegram bieten diese Funktion bereits länger. WhatsApp zieht damit nach, ohne das nahtlose Kundenerlebnis für Unternehmen zu beeinträchtigen.
Wichtig zu wissen: Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt davor, denselben Nutzernamen plattformübergreifend auf mehreren Meta-Diensten zu verwenden (bsi.bund.de, 2026) – sonst lassen sich Accounts verschiedener Plattformen derselben Person zuordnen.
Was ändert sich für Ihre Kunden?
Für Ihre Kunden ändert sich nur, wenn sie aktiv einen Nutzernamen anlegen: Die Telefonnummer bleibt dann in Einzel- und Gruppenchats verborgen, ein eindeutiger Nutzername ersetzt sie als Identifikator, und ein öffentliches Verzeichnis oder automatische Namensvorschläge gibt es nicht. Wer nichts unternimmt, bleibt wie bisher über die Nummer erreichbar.
Es gilt:
Feste Regeln: 3 bis 30 Zeichen, nur Kleinbuchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche, jeder Name ist eindeutig vergeben. (ad-hoc-news.de, 2026)
Kein öffentliches Verzeichnis: Eine Suche oder automatische Namensvorschläge gibt es nicht – wer schreiben möchte, muss den genauen Namen kennen. (techbook.de, 2026)
Optional: Nutzer entscheiden selbst, ob und wann sie einen Benutzernamen aktivieren.
Gibt es auch einen WhatsApp-Benutzernamen für Unternehmen?
Ja, Unternehmen können ebenfalls einen mit ihrer Marke verknüpften WhatsApp-Nutzernamen beanspruchen.
Dadurch wird es für Kunden einfacher, Unternehmen auf WhatsApp anhand eines einprägsamen Markennamens zu finden und wiederzuerkennen.
Um die Markenidentität zu schützen, wird Meta berechtigten Unternehmen ermöglichen, ihren Nutzernamen zu beanspruchen, bevor die Funktion breiter eingeführt wird.
Wie unterscheiden sich Nutzernamen für Endnutzer und Unternehmen:
| Für Nutzer | Für Unternehmen |
|---|---|
| Persönlichen Benutzernamen anlegen | Benutzernamen für die Marke beanspruchen |
| Entscheiden, wann die Telefonnummer geteilt wird | Es Kunden einfacher machen, das Unternehmen zu finden |
| Größere Kontrolle über die eigene Privatsphäre | Markenidentität auf WhatsApp stärken |
| Interagieren ohne eine Telefonnummer | Eine konsistentere Präsenz über digitale Kanäle hinweg aufbauen |
Was ist eine Business Scoped User ID?
Eine Business Scoped User ID (BSUID) ist eine eindeutige, für Nutzer unsichtbare technische Kennung, die Meta für jede Beziehung zwischen einem WhatsApp-Nutzer und einem Unternehmen vergibt. Sie ersetzt die Telefonnummer als Identifikator in der WhatsApp Business Platform und ermöglicht es Unternehmen, Kunden auch dann wiederzuerkennen, wenn diese ihre Nummer hinter einem Nutzernamen verbergen.
Bislang war die Telefonnummer die primäre Kennung, die zur Verwaltung von Unterhaltungen, zur Verknüpfung von Kundendatensätzen in einem CRM und zur Steuerung von Automatisierungen verwendet wurde. Mit der Einführung von BSUIDs verfügen Unternehmen über eine zusätzliche Kennung, die sicherstellt, dass diese Prozesse mit erhöhtem Datenschutz weiterhin funktionieren.
Im Gegensatz zu einer Telefonnummer oder einem WhatsApp-Benutzernamen ist eine BSUID für den Nutzer nicht sichtbar. Sie ist ausschließlich für Unternehmenssysteme und -integrationen konzipiert. Diese Kennung bleibt mit der Unterhaltung verknüpft und ermöglicht es Unternehmen, den Nutzer bei zukünftigen Interaktionen wiederzuerkennen, unabhängig davon, wie sich der Nutzer innerhalb von WhatsApp identifiziert.
Eines ihrer Hauptmerkmale ist, dass derselbe Nutzer für jedes Unternehmen, mit dem er interagiert, eine andere BSUID erhält. Das bedeutet, dass dieselbe Person für jedes Unternehmen, mit dem sie interagiert, eine andere BSUID hat.
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Warum führt Meta die Business Scoped User ID ein?
BSUIDs ermöglichen es Meta, ein datenschutzorientierteres Modell einzuführen, ohne die Art und Weise zu beeinträchtigen, wie Unternehmen mit ihren Kunden kommunizieren.
Mit BSUIDs können Unternehmen weiterhin:
Kunden genau identifizieren.
Den Konversationsverlauf aufrechterhalten.
Konversationen mit ihrem CRM verknüpfen.
Automatisierungen und Chatbots nutzen.
WhatsApp in ihre bestehenden Geschäftssysteme integrieren.
Kurz gesagt: WhatsApp-Benutzernamen bieten Nutzern und Unternehmen eine neue Möglichkeit, sich innerhalb von WhatsApp zu identifizieren, während BSUIDs die technische Kennung bereitstellen, die es Unternehmen ermöglicht, Nutzer zu erkennen und hinter den Kulissen nahtlose Konversationen aufrechtzuerhalten.
Die Unterstützung der BSUID ist für alle Partner der WhatsApp Business Platform verpflichtend – unabhängig davon, ob Kunden tatsächlich einen Nutzernamen wählen. Für die Registrierung des eigenen Unternehmens-Accounts bleibt weiterhin eine Telefonnummer erforderlich; das ändert die BSUID nicht. (Meta, 2026)
LINK Mobility unterstützt bereits BSUIDs für die MyLINK WhatsApp API und hilft Ihnen so beim reibungslosen Übergang zu Metas neuem Identifikationsmodell.
Wie richtet man einen WhatsApp-Benutzernamen für ein Unternehmen im Meta Business Manager ein?
Meta hat damit begonnen, WhatsApp-Benutzernamen für Geschäftskonten einzuführen. Wenn Ihr Konto berechtigt ist und die Funktion für Ihre Telefonnummer verfügbar ist, können Sie Ihren Benutzernamen direkt im WhatsApp Manager konfigurieren.
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Wichtig: Diese Funktion wird schrittweise eingeführt. Wenn Sie diese Option noch nicht sehen, bedeutet das lediglich, dass sie für Ihr Unternehmenskonto noch nicht aktiviert wurde.
So beanspruchen Sie einen WhatsApp-Benutzernamen
Melden Sie sich bei Meta Business Manager an.
Öffnen Sie den WhatsApp Manager.
Wählen Sie im Menü auf der linken Seite „Telefonnummern“ aus.
Wählen Sie die Telefonnummer aus, die Sie konfigurieren möchten.
Öffnen Sie die Registerkarte „Profil“.
Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt „Benutzername“.
Klicken Sie auf „Erstellen“ (oder „Benutznamen erstellen“) und folgen Sie den Anweisungen von Meta.
Was müssen Sie als LINK Mobility Kunde jetzt tun?
Kurzfristig müssen Sie nichts unternehmen. LINK Mobility bereitet die technische Umsetzung der BSUID-Unterstützung vor. Sobald für Ihre Integration konkrete Schritte anstehen, informieren wir Sie rechtzeitig.
Das können Sie bereits tun:
Prüfen Sie intern, ob CRM- oder Ticket-Systeme Kunden ausschließlich über die Telefonnummer zuordnen - das betrifft auch, wie Sie WhatsApp-Opt-ins korrekt dokumentieren, da Einwilligungen häufig an die Telefonnummer gebunden sind.
Informieren Sie Ihr Sales- und Support-Team: Künftig kann in Chats ein Benutzername statt einer Nummer erscheinen.
WhatsApp-Nutzernamen sind ein weiterer Schritt hin zu mehr Datenschutz in der Kundenkommunikation. Mit LINK Mobility sind Sie technisch vorbereitet, sobald es so weit ist.
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→ Sprechen Sie uns bei Fragen zur Integration gerne direkt an
Über den Autor
Miriam Hasenrahm ist dipl. Kommunikationsdesignerin (FH) und heute Social Media & Content Managerin bei LINK Mobility für den DACH-Raum. Sie schreibt für Website, Blog, Social Media und Kampagnen, die LINK Mobilitys Produkte sichtbar machen.
→ Miriam Hasenrahm auf LinkedIn folgen
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum WhatsApp Username
Muss ich als Unternehmen selbst etwas programmieren, wenn ich die WhatsApp Business API über LINK Mobility nutze?
Nein. LINK Mobility übernimmt die technische Anbindung an die BSUID und informiert Sie rechtzeitig, sobald Handlungsbedarf auf Ihrer Seite besteht.
Verliere ich den Kontakt zu Kunden, die künftig einen Nutzernamen verwenden?
Nein. Solange Ihr Anbieter die BSUID unterstützt, bleiben Sie erreichbar – genau dafür wurde die Kennung eingeführt.
Ist der WhatsApp-Benutzername ein öffentliches Profil oder ein KI-Feature?
Nein. Der WhatsApp-Benutzername ist weder ein öffentliches Profil noch mit KI-Assistenten wie Meta AI verbunden. Er ist lediglich ein alternativer Anzeigename, der die Telefonnummer in Chats ersetzt – sichtbar nur für Kontakte, mit denen bereits eine Unterhaltung besteht, nicht auffindbar über eine öffentliche Suche.
Ist der Business-Nutzername dasselbe wie der Nutzername für Privatpersonen?
Nein. Ein Business-Nutzername ändert nur, wie Ihr Firmenname angezeigt wird. Er verbirgt keine Kontaktdaten und ersetzt nicht die technische Kundenidentifikation.
Ist ein Business-Benutzername für Unternehmen Pflicht?
Nein. Die Erstellung eines WhatsApp-Benutzernamens ist völlig freiwillig. Unternehmen können selbst entscheiden, ob sie einen verwenden möchten, je nach ihren Bedürfnissen und sobald Meta die Funktion für ihr Konto freischaltet.
Warum sollten Unternehmen einen Business-Benutzernamen beanspruchen?
Ein WhatsApp-Benutzername hilft dabei, ihr Unternehmen zu finden und wiederzuerkennen, die Markenpräsenz auf WhatsApp zu stärken und sich auf zukünftige Funktionen innerhalb der WhatsApp Business Platform vorzubereiten.
Wann kommt die Funktion für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Seit Mitte 2026 läuft die Vorab-Reservierung im DACH-Raum. Der tatsächliche Einsatz von Kontennamen in Chats startet laut WhatsApp „später in diesem Jahr”. (macwelt.de, 2026)
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